Ich bin dank­bar für das Eltern­haus, in dem ich auf­ge­wach­sen bin.
Mei­ne Eltern haben mir Wer­te mit­ge­ge­ben, die mich bis heu­te beglei­ten.

Respekt.
Ver­läss­lich­keit.
Zusam­men­halt.

Die­se Wer­te haben mich geprägt – pri­vat wie beruf­lich.
Über Geld wur­de aller­dings kaum gespro­chen.
Nicht, weil es unwich­tig gewe­sen wäre.
Son­dern weil finan­zi­el­le Bil­dung damals in vie­len Fami­li­en ein­fach kein The­ma war.

Was ich spä­ter ler­nen durf­te

Als ich ins Berufs­le­ben star­te­te und spä­ter mein eige­nes Unter­neh­men grün­de­te, merk­te ich schnell:
Über den Umgang mit Geld wuss­te ich deut­lich weni­ger, als ich gedacht hat­te.

Wie baut man Ver­mö­gen auf?
War­um ist Zeit beim Inves­tie­ren so wich­tig?
Wel­che Rol­le spie­len Gewohn­hei­ten?
Und war­um tref­fen Men­schen bei Geld oft emo­tio­na­le statt ratio­na­le Ent­schei­dun­gen?

Die Ant­wor­ten dar­auf habe ich nicht in der Schu­le gelernt.
Ich habe sie mir selbst erar­bei­tet.

Durch Bücher.
Durch Semi­na­re.

Vor allem aber durch Tau­sen­de Gesprä­che mit Men­schen, die ganz unter­schied­li­che Lebens­we­ge gegan­gen sind.
Man­che Erfah­run­gen waren erfolg­reich.
Ande­re schmerz­haft.

Heu­te weiß ich: Gera­de aus den Feh­lern ent­ste­hen oft die wert­volls­ten Erkennt­nis­se.

Finan­zi­el­le Bil­dung ist mehr als Rech­nen

Wenn Men­schen den Begriff „finan­zi­el­le Bil­dung“ hören, den­ken vie­le sofort an Akti­en, Ver­si­che­run­gen oder Steu­ern.

Für mich beginnt sie viel frü­her.
Finan­zi­el­le Bil­dung bedeu­tet,

  • die eige­nen Zie­le zu ken­nen,
  • Chan­cen und Risi­ken ein­schät­zen zu kön­nen,
  • Zusam­men­hän­ge zu ver­ste­hen,
  • und selbst­be­stimm­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Es geht also nicht dar­um, mög­lichst reich zu wer­den.
Es geht dar­um, Wahl­mög­lich­kei­ten zu haben.

Wer ver­steht, wie Geld funk­tio­niert, kann sei­ne Zukunft akti­ver gestal­ten – unab­hän­gig davon, wie hoch das Ein­kom­men ist.

War­um ich mich bei den Geld­leh­rern enga­gie­re

Genau des­halb enga­gie­re ich mich bei den Geld­leh­rern.
Unser Ziel ist es, jun­gen Men­schen schon früh Grund­la­gen zu ver­mit­teln, die sie ihr gan­zes Leben beglei­ten kön­nen.
Denn finan­zi­el­le Bil­dung soll­te nicht erst mit dem ers­ten Arbeits­ver­trag begin­nen.
Sie soll­te begin­nen, wenn jun­ge Men­schen ihre ers­ten eige­nen Ent­schei­dun­gen tref­fen.
Des­halb set­zen wir uns dafür ein, finan­zi­el­le Bil­dung ab der 9. Klas­se stär­ker in Schu­len zu brin­gen.
Wer früh ver­steht, wie Geld, Kon­sum, Spa­ren und Ver­mö­gens­auf­bau zusam­men­hän­gen, star­tet mit einem wich­ti­gen Vor­teil ins Leben.

Mein Impuls für Dich

Frag Dich ein­mal ehr­lich:

Was weißt Du heu­te über Geld, das Du ger­ne schon mit 16 oder 17 Jah­ren gelernt hät­test?

Genau die­se Fra­ge moti­viert mich, mein Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben.
Denn finan­zi­el­le Bil­dung ist für mich kein Luxus.
Sie ist eine Lebens­kom­pe­tenz.

Und je frü­her wir sie ver­mit­teln, des­to mehr Men­schen kön­nen ihre Zukunft selbst gestal­ten.

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